5 Wege wie Direktoren durch Enterprise Information Management strategische Erfolge erzielen können

Einführung: Den Rahmen für eine Strategie-gesteuerte EIM schaffen

In der heutigen dynamischen Geschäftswelt ist die effektive Verwaltung von Informationen entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens. Zu verstehen und umzusetzen, wie strategische Ziele mit den täglichen operativen Aktivitäten verknüpft werden können, ist eine Herausforderung, der sich Führungskräfte in Unternehmen weltweit stellen müssen. An dieser Stelle kommt Enterprise Information Management (EIM) ins Spiel. EIM bietet einen übergeordneten Rahmen, der es Unternehmen ermöglicht, Informationen als strategisches Kapital zu verwalten und zu nutzen.

Dieser Leitfaden richtet sich speziell an Direktoren und leitende Führungskräfte, die sich mit den komplexen Anforderungen der Informationsverwaltung auseinandersetzen. Er bietet wertvolle Einblicke in die Strukturierung und Optimierung von Informationen innerhalb eines Unternehmens. Mit Fokus auf die Integration von Data Governance, Content Management, Informationsarchitektur und Business Intelligence wird EIM als Schlüsselinstrument vorgestellt, das eine bessere Entscheidungsfindung, betriebliche Effizienz und Innovation fördert.

Ein strukturierter Ansatz im Informationsmanagement, wie ihn EIM bietet, hilft, Informationssilos aufzubrechen und einen nahtlosen Informationsfluss zwischen allen Abteilungen zu gewährleisten. Dies stellt sicher, dass jede Geschäftsaktivität auf relevanten, aktuellen Informationen basiert, wobei die strategischen Ziele des Unternehmens nie aus den Augen verloren werden. Unser Leitfaden wird Sie als Director dabei unterstützen, diese komplexen Prozesse zu meistern, indem er praxisnahe Einblicke und Strategien bietet, die speziell auf Ihre unternehmerischen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Erfahren Sie, wie Sie mithilfe von EIM Ihre langfristige Strategie effektiv mit den täglichen Abläufen verknüpfen können, um nachhaltigen Erfolg und Wachstum zu sichern.

1. Integration der Strategie in das Enterprise Information Management

Um sicherzustellen, dass die strategischen Unternehmensziele in der Art und Weise widergespiegelt werden, wie Daten und Informationen im Rahmen des Enterprise Information Management (EIM) verwaltet werden, empfiehlt es sich, schrittweise vorzugehen. Zunächst sollte die Daten-Governance so ausgerichtet werden, dass sie die strategischen Ziele unterstützt. Dies kann durch die Entwicklung klarer Richtlinien und Standards erfolgen, die sicherstellen, dass alle Datenaktivitäten mit den Unternehmenszielen übereinstimmen, wodurch betriebliche Prozesse und Compliance optimiert werden. Hier können Werkzeuge wie das DAMA-DMBOK Framework hilfreich sein, um Best-Practice-Standards zu implementieren.

Zweitens sollten Business-Intelligence-Tools genutzt werden, um den strategischen Fortschritt zu überwachen. Diese Tools ermöglichen es, wesentliche Leistungsindikatoren sowie Trends zu erfassen und zu analysieren, was eine fundierte Entscheidungsfindung erleichtert. Plattformen wie Tableau oder Power BI sind nützlich, um Datenmuster zu visualisieren und strategische Initiativen nachzuverfolgen.

Darüber hinaus ist es entscheidend, Methoden zur kontinuierlichen Überprüfung und Verfeinerung von Strategien basierend auf EIM-Einblicken zu implementieren. Regelmäßige strategische Überprüfungen sollten abgehalten werden, bei denen Daten- und Geschäftseinblicke genutzt werden, um bestehende Ansätze zu hinterfragen und anzupassen. Agile Methoden können hier von Vorteil sein, um flexibel auf neue Informationen und Marktveränderungen zu reagieren und somit die Unternehmensstrategie aktuell zu halten und zu optimieren.

Durch diese Integration von EIM-Elementen wird nicht nur der Informationsfluss optimiert, sondern auch die strategische Ausrichtung des Unternehmens unterstützt.

2. Geschäftliche Innovation durch Strategie-gesteuerte EIM fördern

Um Innovation in Ihrem Team oder Ihrer Abteilung voranzutreiben, können Sie ein strategiegetriebenes Enterprise Information Management (EIM) effektiv nutzen, indem Sie auf Datenanalyse und Markteinblicke setzen, um neue Chancen zu identifizieren und strategische Anpassungen vorzunehmen. Beginnen Sie damit, interne und externe Datenquellen im EIM zu integrieren und kontinuierlich zu analysieren. Nutzen Sie prädiktive Analysen, um auf Basis historischer Daten künftige Trends und Veränderungen in Ihrer Branche vorherzusagen, was Ihnen ermöglicht, strategische Entscheidungen proaktiv zu treffen und Ihre Geschäftsstrategie entsprechend zu verfeinern. Beispielsweise können Sie regelmäßige Dashboard-Reviews und Datenworkshops mit Ihrem Team etablieren, um aktuelle Erkenntnisse zu teilen und Innovationsinitiativen zu generieren. Ein fortlaufender Prozess der Innovationsidentifikation könnte regelmäßige Ideation-Sessions umfassen, bei denen Teams datengetriebene Erkenntnisse präsentieren und kreative Lösungen vorschlagen. Fördern Sie eine Kultur der Innovation, indem Sie Ihr Team ermutigen, neue Technologien oder Methoden auszuprobieren und durch strukturierte Feedback-Schleifen kontinuierlich aus den erzielten Erfahrungen zu lernen. Durch die Nutzung der umfassenden EIM-Fähigkeiten können Sie sicherstellen, dass Ihr Team stets auf dem neuesten Stand ist und in der Lage, strategische Chancen optimal zu nutzen.

3. Die Rolle von Menschen und Technologie in einer strategiegetriebenen EIM

Um Menschen und Technologie effektiv in ein strategiegetriebenes EIM-Framework zu integrieren, bedarf es eines strukturierten Ansatzes, der sowohl die technologischen als auch die menschlichen Elemente innerhalb eines Unternehmens berücksichtigt. Der erste Schritt besteht darin, ein datenkundiges Team aufzubauen, indem man Schulungen und Workshops durchführt, die den Mitarbeitern die erforderlichen Fähigkeiten zur Nutzung der verfügbaren Daten und Technologien vermitteln. Hier ist es wichtig, EIM-Prozesse in die täglichen Arbeitsabläufe zu integrieren, um sicherzustellen, dass Informationen effizient und strategiekonform genutzt werden. Die Auswahl und Implementierung fortschrittlicher Technologien wie der KanBo Plattform sollte gut durchdacht erfolgen. KanBo bietet eine nahtlose Integration mit bestehenden Microsoft-Produkten und ermöglicht es, durch ein hybrides Cloud-on-Premises-Modell flexibel auf Daten zuzugreifen. Diese Plattform unterstützt die Strategieumsetzung durch die Bereitstellung von Arbeitsbereichen, die organisiert und auf Projekte und Aufgaben ausgerichtet sind. Bei der Einführung solcher Technologien ist es entscheidend, eine klare Schulungsstrategie zu entwickeln, die den Teams hilft, die neuen Systeme zu verstehen und effektiv zu nutzen. Die Kollaboration kann durch die Nutzung von KanBo's Funktionalitäten wie Echtzeit-Kommunikation, Zuweisung von Aufgaben und Integration von externen Nutzern in Arbeitsräume weiter verbessert werden. Das regelmäßige Überprüfen und Anpassen der genutzten Technologien an die strategischen Ziele des Unternehmens sowie das Fördern einer Feedback-Kultur sorgen dafür, dass sowohl technologische als auch menschliche Ressourcen optimal zur Erreichung der Unternehmensziele eingesetzt werden.

4. Wenn Strategie auf Analyse trifft: Entscheidungsfindung durch EIM verbessern

Um Enterprise Information Management (EIM) erfolgreich zu nutzen und die Entscheidungsfindung zu verbessern, sollte eine Director zunächst sicherstellen, dass alle relevanten Datenquellen im EIM-System erfasst und korrekt integriert sind. Dies umfasst interne Datenbanken sowie externe Informationsquellen, um ein umfassendes Bild der Unternehmensumgebung zu erhalten. Sobald der Zugang zu diesen Daten sichergestellt ist, sollte die Director Echtzeit-Dashboards und Business Intelligence (BI)-Tools einsetzen, um wichtige Kennzahlen visuell und übersichtlich darzustellen, was die Interpretation der Daten erleichtert. Ein entscheidender Schritt besteht darin, prädiktive Analysen zu integrieren, die Muster und Trends innerhalb der Daten identifizieren und zukünftige Szenarien vorhersagen können. Dies ermöglicht es, strategische Entscheidungen auf fundierten Analysen zu basieren und potenzielle Herausforderungen frühzeitig zu erkennen. Best Practices beinhalten auch die regelmäßige Schulung des Teams im Umgang mit diesen Tools, um sicherzustellen, dass alle Nutzer über die notwendigen Fähigkeiten zur Interpretation und Nutzung der Analysen verfügen. Ein praktisches Beispiel könnte die Messung der Effektivität neuer Marketingstrategien sein, indem Echtzeitdaten aus Verkaufszahlen, Marktanalysen und Kundenfeedback aggregiert und analysiert werden, um deren direkten Einfluss auf den Unternehmenserfolg zu bewerten. Durch die Anwendung dieser methodologischen Ansätze wird die Director in der Lage sein, strategische Entscheidungen effektiv zu unterstützen und sicherzustellen, dass das Unternehmen in einer zunehmend datengetriebenen Welt wettbewerbsfähig bleibt.

5. Die Lücke zwischen Strategie und täglichem Geschäft mit EIM schließen

Ein Director, der Enterprise Information Management (EIM) nutzt, kann sicherstellen, dass das tägliche Geschäft im Einklang mit den langfristigen strategischen Zielen des Unternehmens steht. Mit EIM können Arbeitsabläufe und Aufgabenverwaltungssysteme so strukturiert werden, dass sie strategische Initiativen direkt widerspiegeln. Indem man Arbeitsabläufe im EIM einrichtet, die spezifisch auf strategische Ziele ausgerichtet sind, ermöglicht man, dass jede Aufgabe und jedes Projekt zur Erreichung der größeren Unternehmensvision beiträgt. Praktische Hinweise beinhalten die Schaffung klarer Workspaces und Kategorien für Projekte, die spezifische strategische Ziele adressieren, sowie die Nutzung von Kanban- oder Gantt-Diagrammen, um Fortschritte visuell darzustellen und Engpässe zu identifizieren. Dashboards und Berichtstools im EIM liefern Echtzeit-Einblicke in den Fortschritt gegenüber den gesetzten Zielen. Diese können genutzt werden, um den Status, die Leistung und die Effektivität von Aufgaben und Projekten zu überwachen. Wenn strategische Anpassungen notwendig sind, können Betriebsabläufe schnell modifiziert werden, um dynamisch auf neue Zielsetzungen und Marktanforderungen zu reagieren. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Geschäftstätigkeiten auf relevanten, aktuellen Informationen basieren, was die Organisation insgesamt agiler und strategisch ausgerichteter macht.

6. Die KanBo-Lösung: Praktische Anwendung zur Verknüpfung von Strategie und täglichem Geschäft

Ein Praktischer Leitfaden für Direktoren zur Nutzung von KanBo

KanBo ist ein mächtiges Tool, das es ermöglicht, strategische Ziele nahtlos mit dem Tagesgeschäft zu verknüpfen. Dieser Leitfaden bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Direktoren KanBo optimal einsetzen können, um strategischen Prioritäten im täglichen Betrieb umzusetzen.

Schritt 1: Einrichtung des Aufgabenverwaltungssystems

Erstellen Sie ein Workspace:

- Navigieren Sie zum Hauptdashboard von KanBo und klicken Sie auf das Plus-Symbol (+) oder „Neuen Workspace erstellen“.

- Benennen Sie den Workspace, geben Sie eine Beschreibung hinzu und wählen Sie den Workspace-Typ (Privat, Öffentlich, oder Organisationsweit).

- Weisen Sie Rollen zu (Eigentümer, Mitglied oder Besucher), um die Zugriffsrechte zu steuern.

Erstellen Sie strategiebasierte Ordner:

- Wählen Sie innerhalb des Workspaces die Menüpunkte aus und fügen Sie neue Ordner hinzu.

- Benennen Sie Ordner nach strategischen Prioritäten oder Projekten und organisieren Sie Spaces innerhalb dieser Ordner.

Richten Sie Spaces für Projekte ein:

- Wählen Sie „Space hinzufügen“ und benennen Sie es passend zum Projekt oder Ziele.

- Nutzen Sie verschiedene Space-Typen: Workflow-Space für Projekte mit definierten Prozessen, Informations-Space für statische Informationen und Multidimensionaler Space für eine Kombination aus beidem.

Fügen Sie Aufgaben als Karten hinzu:

- Erstellen Sie Karten innerhalb von Spaces, indem Sie das Plus-Symbol (+) oder „Karte hinzufügen“ auswählen.

- Geben Sie Details wie Aufgabenbeschreibung, Fristen, und Prioritäten ein, und nutzen Sie Checklisten für Unteraufgaben.

Schritt 2: Nutzung der Berichts- und Visualisierungstools

Nutzen Sie die Kanban-Ansicht:

- Zeigen Sie den Fortschritt jeder Karte in verschiedenen Stadien (z.B. „Zu Tun“, „In Bearbeitung“, „Erledigt“) durch die Kanban-Ansicht an.

Berichte in Echtzeit durch Diagramme:

- Verwenden Sie das Gantt-Diagramm für die Planung langfristiger Aufgaben und die Nachverfolgung zeitabhängiger Karten.

- Der Forecast-Chart gibt eine datengestützte Prognose über den Projektfortschritt und die Restarbeiten ab.

Schritt 3: Förderung von Kommunikation und Zusammenarbeit

Förderung von Teamkommunikation:

- Weisen Sie Aufgaben Karten zu und nutzen Sie die Kommentarfunktion für Diskussionen direkt auf der Karte.

- Setzen Sie Erwähnungen (@) ein, um Teammitglieder bei wichtigen Updates hinzuziehen.

Dokumentenmanagement:

- Dokumente direkt an Karten anhängen und in Verbindung mit SharePoint bearbeiten, um stets die aktuelle Version zu verwenden.

Projekt-Review mit Aktivitätsströmen:

- Nutzen Sie den Karten-Aktivitätsstrom, um transparente Einblicke in die durchgeführten Aktionen auf einer Karte zu erhalten.

Schritt 4: Fortgeschrittene Features verwenden

Anpassen und Einrichten von Vorlagen:

- Nutzen Sie Katenvorlagen, um häufig wiederkehrende Aufgabenarten zu standardisieren.

- Verwenden Sie den MySpace-Bereich, indem Sie Aufgaben nach Prioritäten organisieren.

Zuverlässige Zeitplanung:

- Timeline- und Kalenderansichten verwenden, um alle künftigen Deadlines einzuhalten.

- Verfolgen Sie den Aufgabenfortschritt mithilfe von Statusaktualisierungen jeder Karte.

Durch die geschickte Nutzung dieser Funktionen von KanBo können Direktoren sicherstellen, dass ihre strategischen Ziele effizient im Tagesgeschäft abgebildet und umgesetzt werden. Dieser kooperative und strukturierte Ansatz generiert nicht nur produktive Ergebnisse, sondern fördert auch eine teamübergreifende Kohäsion bei der Verfolgung gemeinsamer Unternehmensziele.

7. Das KanBo-Kochbuch: Ein Schritt-für-Schritt-Leitfaden zur Nutzung von KanBo in einem strategiegetriebenen EIM-Kontext

Kochbuch für KanBo im Kontext des Enterprise Information Management (EIM)

Einführung

Dieses Handbuch bietet einen detaillierten Leitfaden zur Nutzung der KanBo-Plattform zur Integration von Enterprise Information Management-Prinzipien. Wir werden Funktionen von KanBo vorstellen und erläutern, wie diese genutzt werden können, um ein nahtloses, strategisches Informationsmanagement in Unternehmen zu ermöglichen. Ziel ist es, den Einsatz von KanBo für eine bessere Entscheidungsfindung, betriebliche Effizienz und Innovation zu maximieren.

KanBo-Funktionen

Um die im Folgenden beschriebenen Lösungsansätze umsetzen zu können, sollten Sie die folgenden KanBo-Funktionen und Konzepte kennen:

1. Kanban View - Visualisierung von Arbeitsprozessen durch Spalten, die jeweils eine Arbeitsphase darstellen.

2. Card - Grundlegende Einheiten, die Aufgaben oder verwaltete Elemente repräsentieren.

3. Card Blocker - Identifizierung und Management von Aufgabenhindernissen.

4. Gantt Chart View - Zeitabhängige Aufgabenplanung und -visualisierung.

5. Mind Map View - Grafische Darstellung von Kartenbeziehungen.

6. Timeline View - Chronologische Anordnung von Karten.

7. Card Status und Card Relation - Verwaltung des Fortschritts und der Abhängigkeiten zwischen Aufgaben.

8. Card Templates - Standardisierung von Aufgabenstrukturen durch wiederverwendbare Vorlagen.

9. Card Statistics - Analytische Einsichten in den Realisierungsprozess von Karten.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Implementierung von EIM mit KanBo

Schritt 1: Grundstruktur einrichten

Ziel: Organisation der Arbeitsbereiche als Grundlage für ein effektives Informationsmanagement.

- Erstellen Sie ein Workspace: Navigieren Sie zum Hauptdashboard und erstellen Sie einen neuen Workspace für jede Abteilung oder jedes Projektteam. Definieren Sie die Art (öffentlich, privat, organisationsweit) und setzen Sie Berechtigungen.

- Erstellen Sie Folder und Spaces: Organisieren Sie Spaces in thematisch passenden Folders innerhalb des Workspace. Dies erlaubt eine klare Kategorisierung und vereinfacht den Zugriff auf projektbezogene Informationen.

Schritt 2: Aufgabenverwaltung mit Cards

Ziel: Maximierung der Effizienz und Klarheit durch Card-Verwaltung.

- Erstellen und Anpassen von Cards: Innerhalb der Spaces, fügen Sie Cards hinzu, die spezifische Aufgaben oder Projekte repräsentieren. Nutzen Sie Card Templates zur Standardisierung und Effizienzsteigerung.

- Nutzung von Card Blockern: Identifizieren Sie potenzielle Hindernisse frühzeitig durch Einrichten von Card Blockern (lokal, global, on-demand).

Schritt 3: Visualisierung von Arbeitsabläufen

Ziel: Einfaches Nachverfolgen und Koordinieren von Workflows.

- Kanban View verwenden: Nutzen Sie die Kanban View, um Aufgaben fortlaufend durch die Phasen To Do, Doing und Done zu bewegen.

- Einsatz von Gantt Chart und Timeline Views: Diese sind besonders nützlich für umfassende Zeitpläne und zur Verwaltung zeitabhängiger Aufgaben.

Schritt 4: Fortschrittstracking und Berichterstellung

Ziel: Sicherstellung, dass Informationen zur Entscheidungsunterstützung bereitstehen.

- Verwenden Sie den Forecast Chart und Card Statistics: Visualisieren Sie Projektfortschritte und beziehen Sie historisch getriebene Prognosen zur optimierten Planung ein.

- Analyse der Card Activity Streams und Status: Halten Sie alle Änderungen im Auge und nutzen Sie die Status zur Beurteilung des Fortschritts.

Schritt 5: Förderung der unternehmensweiten Zusammenarbeit

Ziel: Aufbrechen von Informationssilos und Verbesserung der Kommunikation.

- Spaces für team- und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit nutzen: Erstellen Sie offene Kommunikationskanäle und sichern Sie abteilungsübergreifende Prozesse.

- Dokumentenmanagement in KanBo: Binden Sie SharePoint Dokumentenbibliotheken ein, um eine konsistente Dokumentenversionierung sicherzustellen.

Schritt 6: Einführung und Schulung

Ziel: Gewährleistung der effektiven Nutzung von KanBo durch alle Mitarbeiter.

- Führen Sie ein Kickoff-Meeting durch: Stellen Sie die KanBo-Plattform Ihrem Team vor, bieten Sie praktische Schulungen an und erläutern Sie die EIM-Verknüpfungen.

- Ermutigen Sie zur Nutzung fortgeschrittener Funktionen: Nutzen Sie Mind Map Views und Kanban Swimlanes, um komplexe Zusammenhänge zu strukturieren.

Fazit

Durch die Integration von KanBo in Ihre strategischen EIM-Vorhaben bringen Sie Transparenz und Effizienz in Ihre Arbeitsabläufe. Der oben erläuterte Ansatz ermöglicht es, die Verbindung zwischen Strategie und operativem Tagesgeschäft zu stärken und jedem Teammitglied aktuelles, relevantes Wissen zur Verfügung zu stellen.

Glossar mit Einführung

Einführung in KanBo

KanBo ist eine umfassende Plattform zur Arbeitskoordination, die Unternehmern dabei hilft, strategische Unternehmensziele mit den täglichen Betriebsabläufen zu verknüpfen. Durch die Integration mit Microsoft-Tools wie SharePoint, Teams und Office 365 ermöglicht KanBo eine nahtlose Verwaltung und Visualisierung von Arbeitsabläufen, um Effizienz und Transparenz zu steigern.

Glossar

- Hybrid Environment: Ein hybrides System, das sowohl Cloud- als auch On-Premises-Instanzen nutzt, um Flexibilität und gesetzliche Datenanforderungen zu erfüllen.

- Customization: Die Möglichkeit, On-Premises-Systeme individuell anzupassen, ein Feature, das in traditionellen SaaS-Anwendungen oft eingeschränkt ist.

- Integration: Die tiefgehende Eingliederung in Microsoft-Umgebungen, die eine einheitliche Benutzererfahrung gewährleistet.

- Data Management: Die Verwaltung sensibler Daten lokal und anderer Daten in der Cloud, um eine sichere und zugängliche Datenbalance zu schaffen.

- Workspaces: Oberste Ebene der KanBo-Hierarchie, die verschiedene Teams oder Projekte organisiert und in Folders und Spaces unterteilt ist.

- Folders: Kategorisieren Spaces innerhalb von Workspaces für eine strukturierte Projektorganisation.

- Spaces: Repräsentieren spezifische Projekte oder Fokusbereiche innerhalb von Workspaces und Folders und fördern die Zusammenarbeit.

- Cards: Grundlegende Einheiten, die Aufgaben oder umsetzbare Elemente darstellen und wichtige Informationen wie Notizen, Dateien und Checklisten enthalten.

- Kanban view: Eine Darstellung in Kanban-Stil, die den Arbeitsfortschritt in Spalten unterteilt, um Aufgaben darzustellen und ihren Fortschritt anzuzeigen.

- Card Blocker: Probleme oder Hindernisse, die den Fortschritt einer Aufgabe behindern, kategorisiert in lokale, globale und bedarfsgesteuerte Blocker.

- Gantt Chart view: Zeigt zeitabhängige Karten als Balkendiagramm, ideal für die langfristige Planung komplexer Aufgaben.

- Mind Map view: Graphische Darstellung von Kartenbeziehungen für eine intuitive Planung und Hierarchiebildung.

- Timeline view: Chronologische Darstellung von Aufgaben entlang einer Zeitleiste zur einfachen Verwaltung und Konflikterkennung.

- Calendar view: Traditionelle Kalendersicht zur Verwaltung von Aufgaben durch zeitliche Planung.

- Card Status: Zeigen den aktuellen Zustand der Karte an und helfen, den Arbeitsfortschritt im Projekt zu organisieren und zu analysieren.

- Card Relation: Beziehungen zwischen Karten, die deren Abhängigkeiten verdeutlichen für eine effektivere Arbeitsordnung.

- Card Template: Vordefinierte Layouts zur Erstellung neuer Karten für Konsistenz und Effizienz.

- Card Statistics: Bietet analytische Einblicke in den Fortschritt vertrauliche Aufgaben durch Diagramme und stündliche Zusammenfassungen.

- Kanban Swimlanes: Horizontale Unterteilungen in der Kanban-Sicht zur gleichzeitigen vertikalen und horizontalen Gruppierung von Karten.

- Forecast Chart view: Visualisiert den Fortschritt und liefert datengetriebene Prognosen zur Projektabwicklung.

- Card Activity Stream: Echtzeit-Log aller Aktivitäten und Updates an einer Karte zur Verfolgung des Fortschritts und zur Sicherstellung von Transparenz.

- Card Documents: Dateien, die einer Karte angehängt sind und aus der SharePoint-Dokumentbibliothek stammen, um eine zentrale Bearbeitung zu ermöglichen.