Table of Contents
3 Schritte zur Optimierung von Rewerds durch Enterprise Information Management
Einführung: Den Rahmen für eine Strategie-gesteuerte EIM schaffen
In der dynamischen und datengetriebenen Geschäftswelt von heute ist ein effektives Informationsmanagement für den Erfolg eines Unternehmens von entscheidender Bedeutung. Enterprise Information Management (EIM) bietet Unternehmen einen umfassenden Leitfaden, um Informationen als strategisches Kapital zu verwalten, zu organisieren und zu nutzen. Dieses systematische Framework integriert Data Governance, Content Management, Informationsarchitektur und Business Intelligence, um sicherzustellen, dass Daten nicht nur zugänglich und sicher, sondern auch in Einklang mit den strategischen Zielen der Organisation stehen.
Dieser Leitfaden zeigt, wie EIM eine nahtlose Verbindung zwischen den strategischen Zielen und den operativen Aktivitäten schafft und so eine solide Grundlage für fundierte Entscheidungen, betriebliche Effizienz und Innovation bietet. Durch das Aufbrechen von Informationssilos und die Förderung eines reibungslosen Informationsflusses stellt EIM sicher, dass jede Geschäftsaktivität auf aktueller, relevanter Information basiert. Dieser Ansatz gewährleistet, dass Unternehmen ihre langfristigen Strategien effektiv mit den täglichen Abläufen verbinden können.
Für den Erfolg eines Unternehmens ist es entscheidend, einen strukturierten Ansatz für das Informationsmanagement zu verfolgen. In diesem Leitfaden erhalten Sie praxisnahe Einblicke, die Ihnen helfen, Ihre Daten effektiv zu verwalten und Ihre Geschäftsprozesse zu optimieren. Erfahren Sie, wie Sie durch EIM Ihre Informationslandschaft transformieren und so einen Mehrwert für Ihr Unternehmen schaffen können.
1. Integration der Strategie in das Enterprise Information Management
Um sicherzustellen, dass die Unternehmensstrategie in der Art und Weise, wie Daten und Informationen verwaltet werden, reflektiert wird, sollte ein strukturierter Ansatz innerhalb des Rahmens des Enterprise Information Management (EIM) verfolgt werden. Hier sind die Schritte und Empfehlungen:
1. Ausrichtung der Daten-Governance an strategischen Zielen:
- Bewertung der strategischen Ziele: Beginnen Sie mit einer klaren Definition der Unternehmungsziele und ihrer Priorität.
- Daten-Governance-Politik entwickeln: Erstellen Sie Richtlinien, die sicherstellen, dass alle gesammelten und verarbeiteten Daten diese Ziele unterstützen.
- Verwenden Sie Frameworks wie COBIT oder DAMA-DMBOK: Diese bieten Leitfäden zur Etablierung einer soliden Daten-Governance, die mit den strategischen Unternehmenszielen im Einklang steht.
2. Nutzung von Business-Intelligence-Tools zur Überwachung des strategischen Fortschritts:
- BI-Tools implementieren: Verwenden Sie Tools wie Microsoft Power BI oder Tableau, um Daten in aussagekräftige Visualisierungen umzuwandeln, die den Fortschritt in Bezug auf strategische Ziele anzeigen.
- Dashboards erstellen: Entwickeln Sie Dashboards, die relevante KPIs und Metriken darstellen, um Führungskräften einen einfachen Überblick über den Fortschritt in Echtzeit zu verschaffen.
3. Methoden zur kontinuierlichen Überprüfung und Verfeinerung von Strategien basierend auf EIM-Einblicken:
- Regelmäßige Überprüfungen durchführen: Implementieren Sie einen regelmäßigen Überprüfungsprozess (z.B. vierteljährlich), um Informationen aus EIM-Systemen zu analysieren und relevante Erkenntnisse zu gewinnen.
- Agile Methoden anwenden: Nutzen Sie agile Ansätze, um schnell auf neue Informationen zu reagieren und Anpassungen an der Strategie vorzunehmen.
- Feedback-Loop integrieren: Fördern Sie eine Kultur des Feedbacks, um Insights aus der gesamten Organisation kontinuierlich aufzunehmen und strategische Anpassungen vorzunehmen.
Durch die Integration spezieller Werkzeuge und Rahmenwerke innerhalb des EIM können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Datenpraktiken ihre strategischen Ziele abbilden und dadurch eine informierte Entscheidungsfindung und operative Exzellenz fördern.
2. Geschäftliche Innovation durch Strategie-gesteuerte EIM fördern
Um eine strategiegetriebene Enterprise Information Management (EIM)-Lösung zur Förderung von Innovationen in Ihrem Team oder Ihrer Abteilung zu nutzen, beginnen Sie damit, einen systematischen Ansatz zur Datenanalyse zu implementieren. Zuerst sollten Sie die Datenbestände identifizieren und verknüpfen, die in Ihrem EIM verfügbar sind, um eine vollständige, zentrale Übersicht über die relevanten Informationen zu erhalten. Nutzen Sie Data-Mining-Techniken, um neue Chancen in bestehenden Märkten zu entdecken oder potenzielle Markterschließungen zu prognostizieren. Prädiktive Analysen spielen hierbei eine Schlüsselrolle, da sie Trends und Muster voraussagen können, wodurch Sie strategische Entscheidungen treffen und Ihr Geschäftsmodell anpassen können. Um ein innovatives Umfeld zu schaffen, sollten Sie regelmäßige Workshops einrichten, in denen Teams ihre Erkenntnisse teilen und Feedback zu neuen Ideen erhalten können. Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter dazu, datengetriebene Vorschläge zu entwickeln und zu diskutieren, wie Erkenntnisse in neue Lösungen umgesetzt werden können. Darüber hinaus unterstützen transparente Prozesse innerhalb des EIMs, wie z.B. regelmäßige Reviews und das Monitoring von KPI-Daten, eine kontinuierliche Verfeinerung von Strategien. Beispiele für Prozesse, die dies unterstützen, sind die Implementierung eines Dashboards für Echtzeitanalyse, das den Entscheidungsträgern erlaubt, sofort auf Marktveränderungen zu reagieren, sowie die Durchführung von Quartalsmeetings zur strategischen Neujustierung basierend auf den gesammelten Einblicken. Dazu gehört auch das regelmäßige Evaluieren und Optimieren von Innovationsprozessen, um sicherzustellen, dass die gesamte Belegschaft auf strategische Ziele ausgerichtet ist und datengestützte Entscheidungen treffen kann.
3. Die Rolle von Menschen und Technologie in einer strategiegetriebenen EIM
Um Menschen und Technologie effektiv in ein strategiegetriebenes EIM-Framework zu integrieren, sollten Organisationen zunächst ein datenkundiges Team aufbauen. Dies beginnt mit der Schulung der Mitarbeiter, um ein tiefes Verständnis für die Bedeutung von Daten und deren Rolle in der Unternehmensstrategie zu entwickeln. Workshops und kontinuierliche Fortbildungen können dazu beitragen, dass Mitarbeiter lernen, Daten zu analysieren und in ihren Arbeitsprozessen zu nutzen.
Zur Implementierung und Integration fortschrittlicher Technologien wie KanBo sollte das Unternehmen mit einer gründlichen Bedarfsanalyse beginnen, um die Anforderungen an die Technologie, die am besten zu den strategischen Zielen passt, zu identifizieren. Dabei ist es essenziell, dass die gewählten Tools wie KanBo nahtlose Workflows fördern und die Sichtbarkeit von Projekten verbessern. Ein wichtiger praktischer Schritt ist die Einrichtung einer Projektstruktur innerhalb von KanBo durch die Erstellung von Arbeitsbereichen (Workspaces), Ordnern (Folders), Räumen (Spaces) und Karten (Cards). Diese Hierarchie hilft, Aufgaben zu organisieren und zu priorisieren, indem sie die Aufgabe mit der strategischen Vision verknüpft.
Mitarbeiter sollten in die Nutzung dieser Plattform eingeführt werden, indem sie durch Onboarding-Sitzungen und interaktive Workshops geführt werden. Ein Kickoff-Meeting kann dann genutzt werden, um die Funktionen von KanBo zu demonstrieren und praktisches Training anzubieten. Dabei sollte das Management sicherstellen, dass alle Teammitglieder Zugang zu den erforderlichen Daten und Werkzeugen haben und wissen, wie sie diese in ihren täglichen Arbeitsfluss integrieren können.
Um die Zusammenarbeit zu verbessern, können Teams durch die KanBo-Plattform Kommunikationswege optimieren, indem sie Kommentare, Erwähnungen und E-Mail-Integration nutzen. Zudem ist die Funktion der Dokumentenverwaltung zentral, um Informationen innerhalb der Teams zu teilen und aktuell zu halten. Durch die Zusammenführung von Daten und Technologie wird sichergestellt, dass Entscheidungen auf einer soliden und strategiekonformen Informationsbasis getroffen werden können.
Zusammenfassend erfordert die Integration von Menschen und Technologie in ein EIM-Framework eine sorgfältige Teamgestaltung, die Auswahl passender technologischer Lösungen und die Etablierung effektiver Schulungs- und Kommunikationsprozesse, die alle auf die strategischen Ziele des Unternehmens ausgerichtet sind.
4. Wenn Strategie auf Analyse trifft: Entscheidungsfindung durch EIM verbessern
Um die Entscheidungsfindung durch Enterprise Information Management (EIM) zu verbessern, beginnt der Prozess mit dem Zugang zu Echtzeitdaten. Man muss sicherstellen, dass das EIM-System effizient konfiguriert ist, um alle relevanten Datenquellen zu integrieren, einschließlich Kundeninteraktionen, Marktentwicklungen und interner KPI-Daten. Hierbei ist es entscheidend, dass die Daten kontinuierlich aktualisiert werden, um den Nutzern die aktuellsten Informationen für strategische Einblicke zu bieten. Ein typischer Ansatz beginnt mit der Implementierung von Daten-Governance-Richtlinien, um Datenqualität und -sicherheit zu gewährleisten. Real-Time Data-Processing-Tools sollten dann eingerichtet werden, um den konstanten Datenfluss zu unterstützen, sodass Entscheidungen auf Basis der neuesten Daten getroffen werden können.
Um die Nutzung von Echtzeitdaten zur Entscheidungsfindung zu optimieren, ist es ratsam, Business-Intelligence-Tools (BI) in das tägliche Entscheidungsumfeld zu integrieren. Diese Tools helfen dabei, komplexe Datensätze in verständliche Berichte und Dashboards zu verwandeln, die Entscheidungsträgern wertvolle Erkenntnisse liefern. Ein Best Practice-Schritt besteht darin, maßgeschneiderte Dashboards zu entwickeln, die den spezifischen Anforderungen der Führungskräfte entsprechen, sodass diese sofortigen Zugriff auf alle relevanten Metadaten haben.
Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Integration von prädiktiven Analysemodellen innerhalb des EIM. Diese Modelle verwenden historische Daten, um zukünftige Trends vorherzusagen, und bieten somit eine proaktive Basis für Entscheidungsfindungen. Dazu sollten Unternehmen analytische Modelle entwickeln, die spezifische strategische Initiativen oder Projekte bewerten, um deren Wirksamkeit und den potenziellen ROI zu messen. Praktische Beispiele für die Umsetzung sind die Bewertung der Wirksamkeit eines Marketingprogramms basierend auf Live-Feedback und Verkaufstrends oder die Optimierung der Lieferkette durch prädiktive Analyse, um Engpässe effizienter zu bewältigen.
Insgesamt trägt die konsequente Implementierung dieser Prozesse dazu bei, Silos zu durchbrechen und einen nahtlosen Informationsfluss zwischen den Abteilungen zu schaffen. Dies stellt sicher, dass strategische Entscheidungen auf einer soliden Datengrundlage basieren, die sowohl aktuelle als auch langfristige Unternehmensziele unterstützt. Solch eine strukturierte Herangehensweise kann die betriebliche Effizienz steigern, die Entscheidungsfindung verbessern und Innovation fördern.
5. Die Lücke zwischen Strategie und täglichem Geschäft mit EIM schließen
Um sicherzustellen, dass das tägliche Geschäft im Einklang mit den langfristigen strategischen Zielen eines Unternehmens steht, kann Enterprise Information Management (EIM) genutzt werden. EIM bietet einen strukturierten Rahmen, der Datenverwaltung, Informationsarchitektur und Business Intelligence integriert und somit sicherstellt, dass alle Geschäftsinformationen relevant und zugänglich sind. Eine effektive Implementierung dieser Prinzipien kann durch den Einsatz von Arbeitsabläufen im EIM erreicht werden, die direkt auf strategische Initiativen ausgerichtet sind. Indem Unternehmen ihre Arbeitsabläufe und Aufgabenverwaltungssysteme so gestalten, dass sie die übergeordneten strategischen Ziele widerspiegeln, wird jede Aufgabe zielgerichtet und strategisch relevant. EIM-Dashboards und Berichtstools ermöglichen die laufende Verfolgung des Fortschritts gegenüber diesen Zielen: durch Echtzeit-Visualisierung von Indikatoren und Verfolgung von Key Performance Indicators (KPIs) können Unternehmen den Fortschritt überwachen und erforderliche Anpassungen bei den Betriebsabläufen vornehmen, um auf Änderungen in der Strategie zu reagieren. Dies schafft eine agile Unternehmensstruktur, die sowohl operative Effizienz als auch strategische Ausrichtung sicherstellt.
6. Die KanBo-Lösung: Praktische Anwendung zur Verknüpfung von Strategie und täglichem Geschäft
Praktischer Leitfaden zur Nutzung von KanBo für das Verknüpfen strategischer Ziele mit dem Tagesgeschäft
Einleitung:
Um strategische Ziele mit dem Tagesgeschäft effektiv zu verknüpfen, ist es entscheidend, ein System zu haben, das Transparenz, Zusammenarbeit und regelmäßige Fortschrittsüberprüfung ermöglicht. KanBo bietet eine umfassende Plattform, um diese Aufgaben zu bewältigen. Im Folgenden wird eine schrittweise Anleitung zur Einrichtung und Nutzung von KanBo angeboten, um sicherzustellen, dass strategische Prioritäten sinnvoll in den täglichen Arbeitsfluss integriert werden.
Einrichtung der Aufgabenverwaltungsfunktionen in KanBo:
1. Erstellung eines Arbeitsbereichs (Workspace):
- Melden Sie sich bei KanBo an und navigieren Sie zum Hauptdashboard.
- Klicken Sie auf das Plus-Symbol (+) oder "Neuen Arbeitsbereich erstellen."
- Wählen Sie einen Namen und eine Beschreibung, die auf die strategischen Prioritäten des Unternehmens abgestimmt sind.
- Setzen Sie die Zugriffsrechte fest, um sicherzustellen, dass nur relevante Mitarbeiter Zugriff haben: Besitzer, Mitglied oder Besucher.
2. Einrichten von Ordnern und Räumen (Spaces):
- Nutzen Sie die Seitenleiste, um den neu erstellten Arbeitsbereich auszuwählen.
- Erstellen Sie neue Ordner, um Projekte oder Abteilungen zu kategorisieren.
- Innerhalb von Ordnern errichten Sie Räume für spezifische Projekte oder Fokusbereiche, die strategische Ziele repräsentieren.
3. Benutzung der Karten (Cards):
- In jedem Raum erstellen Sie Karten als fundamentale Einheit, die individuelle Aufgaben oder Initiativen repräsentieren.
- Karten können Notizen, Dateien, Kommentare und To-Do-Listen enthalten, um alle notwendigen Informationen an einem Ort bereitzustellen.
Nutzung der Berichts- und Visualisierungstools:
1. Echtzeit-Fortschrittsverfolgung:
- Verwenden Sie die Kanban-Ansicht, um Karten durch verschiedene Phasen des Arbeitsfortschritts zu bewegen (z.B. To Do, Doing, Done).
- Nutzen Sie die Gantt-Diagramm-Ansicht für eine zeitbasierte Planung und Verfolgung langwieriger Projekte.
2. Berichterstellung und Analyse:
- Setzen Sie das Prognosediagramm (Forecast Chart) ein, um den Projektfortschritt zu visualisieren und datengesteuerte Vorhersagen zu treffen.
- Nutzen Sie die Kartenstatistiken für analytische Einblicke in den Prozess der Kartenrealisierung.
Praktische Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit:
1. Förderung der Teamzusammenarbeit:
- Weisen Sie Teammitgliedern bestimmte Karten zu und nutzen Sie Kommentare für Diskussionen und Feedback-Schleifen.
- Verwenden Sie die Erwähnungsfunktion (@mentions), um gezielt Teammitglieder in Kartenkommentaren anzuzeigen.
2. Dokumentenverwaltung:
- Dokumente können direkt auf Karten angehängt und innerhalb des Arbeitsbereichs organisiert werden, indem die SharePoint-Integration genutzt wird, um stets aktuelle Versionen zu verwenden.
3. Externe Zusammenarbeit:
- Laden Sie externe Beteiligte zur Zusammenarbeit ein, indem Sie sie zu spezifischen KanBo-Räumen hinzufügen.
Abschluss und Optimierung:
- Erste Schulung:
- Planung eines Kickoff-Meetings zur Einführung von KanBo in das Team, inklusive Live-Demonstrationen und Hands-On-Training.
- Kontinuierliche Anpassung:
- Nutzen Sie die erweiterten Funktionen wie Kartenfilter, Vorlagen und Abhängigkeitsbeobachtungen, um Arbeitsabläufe zu optimieren und die Konsistenz zu wahren.
Fazit:
Indem Sie KanBo in Ihre tägliche Praxis integrieren, bringen Sie strategische Ziele und operative Tätigkeiten in Einklang. Die kontinuierliche Rückmeldung über Fortschrittsberichte und die Förderung der Teamzusammenarbeit unterstützen dabei, die Transparenz und Effizienz innerhalb des Unternehmens zu erhöhen, wodurch strategische Ziele effektiv in greifbare Ergebnisse umgesetzt werden können.
7. Das KanBo-Kochbuch: Ein Schritt-für-Schritt-Leitfaden zur Nutzung von KanBo in einem strategiegetriebenen EIM-Kontext
Handbuch zum Einsatz von KanBo für Enterprise Information Management (EIM)
Einführung
Dieses Handbuch stellt Ihnen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Verfügung, wie Sie die Funktionen von KanBo nutzen können, um die Herausforderungen des Enterprise Information Managements (EIM) zu meistern. EIM erfordert die Integration von Data Governance, Content Management, Informationsarchitektur und Business Intelligence. Durch den Einsatz von KanBo können Unternehmen Informationen effizienter als strategisches Kapital verwalten und nutzen.
KanBo-Funktionen, die Sie kennen sollten:
1. Workspaces und Folders - Strukturieren und organisieren Sie Arbeitsbereiche und Projekte.
2. Spaces und Cards - Räume repräsentieren Projekte, während Karten Aufgaben oder Aktionen darstellen.
3. Kanban, Gantt, und andere Ansichtsmodi - Verschaffen Sie sich mit verschiedenen Visualisierungen einen Überblick über den Fortschritt und die Organisationsstruktur.
4. Card Templates und Card Relations - Erstellen Sie standardisierte Kartenlayouts und definieren Sie Abhängigkeiten zwischen den Aufgaben.
Geschäftsproblem
Sie sind im Bereich der EIM-Verwaltung und müssen sicherstellen, dass alle Abteilungsinformationen zugänglich, genau, sicher und mit den strategischen Zielen des Unternehmens ausgerichtet sind.
---
Lösung: Nutzung von KanBo für EIM
Schritt 1: Einrichtung der Struktur und Organisation
1.1. Erstellen einer Struktur mit Workspaces und Folders:
- Navigieren Sie auf Ihrem KanBo-Dashboard zur "+-Option", um neue Workspaces zu erstellen, die verschiedene Abteilungen oder strategische Bereiche repräsentieren.
- Innerhalb der Workspaces erstellen Sie Folders, um Projekte oder verwandte Themengebiete zu organisieren. Dies fördert eine logische Strukturierung und erleichtert das Wiederfinden von Informationen.
1.2. Definieren von Spaces für spezifische Projekte:
- Legen Sie Spaces an, die spezifische Projekte oder Geschäftsziele innerhalb der Folders repräsentieren sollen. Nutzen Sie verschiedene Space-Typen wie "Workflow" oder "Informational", um den Bedürfnissen der EIM gerecht zu werden.
Schritt 2: Optimieren der Arbeitsverwaltung mit Karten
2.1. Platzieren und Verwenden von Cards:
- Erstellen Sie Cards für individuelle Aufgaben oder relevante Informationsartikel. Füllen Sie diese Karten mit Notizen, Dokumenten und Kommentaren.
- Verwenden Sie Card Templates, um wiederkehrende Aufgaben zu standardisieren und Konsistenz zu fördern.
2.2. Verwaltung von Card Relations:
- Setzen Sie Card Relations ein, um Abhängigkeiten zwischen Aufgaben zu definieren. Dies hilft, große Aufgaben in verwaltbare Einheiten aufzuteilen.
Schritt 3: Visualisieren und Prognostizieren von Fortschritten
3.1. Nutzung von Ansichten wie Kanban und Gantt Chart:
- Organisieren Sie Karten im Kanban View für den alltäglichen Arbeitsfortschritt. Verwenden Sie Swimlanes, um parallele Arbeiten oder unterschiedliche Ressourcengruppen zu visualisieren.
- Nutzen Sie die Gantt Chart View, um zeitliche Abhängigkeiten in längerfristigen Projekten zu verfolgen und diese effektiv zu verwalten.
3.2. Prognose und Tracking mit dem Forecast Chart:
- Verwenden Sie das Forecast Chart, um den Projektfortschritt zu analysieren und Vorhersagen über den Abschluss zu treffen. Nutzen Sie historische Daten zur Verbesserung der Genauigkeit.
Schritt 4: Förderung von Kommunikation und Zusammenarbeit
4.1. Kommentieren und Besprechungen:
- Aktivieren Sie aktive Diskussionen über die Card Activity Stream und nutzen Sie die Kommentarfunktionalität.
- Planen und führen Sie Kickoff-Meetings durch, um dem Team KanBo vorzustellen und eine klare Vision zu vermitteln.
4.2. Integrierte Dokumentenverwaltung:
- Verwalten Sie Card Documents mit direkter Integration in SharePoint für ein verbessertes Dokumentenhandling.
Schlussfolgerung
Durch die Integration der beschriebenen Lösungen und KanBo-Funktionalitäten können Unternehmen EIM effektiv umsetzen und sicherstellen, dass strategische Informationen optimal genutzt werden. Indem Sie Silos aufbrechen und einen reibungslosen Informationsfluss sicherstellen, steigern Sie die Effizienz und Innovationsfähigkeit in Ihrer Organisation.
Glossar mit Einführung
Einführung
KanBo ist eine umfassende Plattform, die Unternehmen bei der Koordination und Verwaltung ihrer Arbeitsabläufe unterstützt. Es verbindet die strategischen Ziele eines Unternehmens mit den täglichen operativen Aufgaben und bietet dadurch eine transparente und effiziente Möglichkeit, um Arbeitsprozesse zu optimieren. Die Software lässt sich nahtlos mit verschiedenen Microsoft-Produkten integrieren und unterstützt Unternehmen bei der effektiven Verwaltung von Workflows, Echtzeit-Visualisierung der Arbeit und der Kommunikation. Im Folgenden finden Sie ein Glossar wichtiger Begriffe und Konzepte, die für das Verständnis von KanBo relevant sind.
Glossar
- Hybrid Environment
- Beschreibt die Möglichkeit von KanBo, sowohl On-Premises- als auch Cloud-Instanzen zu verwenden. Dies bietet Flexibilität hinsichtlich rechtlicher und geografischer Datenanforderungen.
- Workspaces
- Der oberste Bereich in KanBos Hierarchie zur Organisation, der verschiedene Teams oder Kunden abbildet. Workspaces enthalten Ordner und gegebenenfalls Spaces zur besseren Kategorisierung.
- Folders
- Dienen der Kategorisierung von Spaces innerhalb eines Workspace, um Projekte genau zu strukturieren.
- Spaces
- Innerhalb von Workspaces und Folders existierend, repräsentiert spezifische Projekte oder Fokusthemen und umfasst die Task-Karten.
- Cards
- Grundlegende Einheiten in KanBo, die Aufgaben oder andere zu verwaltende Punkte darstellen. Sie enthalten Notizen, Dateien, Kommentare und Checklisten.
- Card Blocker
- Ein Problem oder Hindernis, das verhindert, dass eine Aufgabe vorankommt. Es gibt lokale, globale und bedarfsabhängige Blocker.
- Kanban View
- Eine Ansicht, die einen Bereich in Spalten unterteilt, die verschiedene Arbeitsphasen darstellen. Jede Aufgabe wird durch eine Karte vertreten, die durch die Phasen bewegt wird.
- Gantt Chart View
- Zeigt alle zeitabhängigen Karten als Balkendiagramm, sortiert nach einer Zeitleiste, ideal für komplexe, langfristige Planungen.
- Mind Map View
- Grafische Darstellung der Beziehungen zwischen Karten, ideal zum Brainstorming und zur Organisation von Gedanken in einer hierarchischen Struktur.
- Timeline View
- Eine visuelle Darstellung von Karten, chronologisch entlang einer horizontalen Zeitleiste organisiert.
- Calendar View
- Zeigt Karten in einem traditionellen Kalenderformat an, um die Arbeitsbelastung durch Terminierung von Karten zu managen.
- Card Status
- Indikatoren für den aktuellen Stand einer Karte, z.B. „To Do“ oder „Completed“, zur Organisation und Fortschrittsberechnung.
- Card Relation
- Verbindung zwischen Karten, wodurch Abhängigkeiten geklärt und große Aufgaben in kleinere aufgeteilt werden können.
- Card Template
- Eine vordefinierte Vorlage für Karten, um Konsistenz und Effizienz in der Kartenerstellung zu gewährleisten.
- Card Statistics
- Bietet analytische Einblicke in den Kartenrealisierungsprozess durch visuelle Darstellungen des Lebenszyklus einer Karte.
- Kanban Swimlanes
- Horizontale Unterteilungen in einer Kanban-Ansicht zur simultanen vertikalen und horizontalen Gruppierung von Karten.
- Forecast Chart View
- Zeigt Projektfortschritte und datengestützte Vorhersagen basierend auf der historischen Geschwindigkeit an.
- Card Activity Stream
- Echtzeit-Protokoll aller Aktivitäten und Updates zu einer spezifischen Karte, zur Verfolgung der Fortschrittshistorie.
- Card Documents
- Dateien, die an eine Karte angehängt sind und innerhalb von Karten verwaltet werden, wobei die Quelle die SharePoint-Dokumentenbibliothek ist.
